Im Hinblick auf die kommende Landtagswahl analysieren wir natürlich auch, wen die anderen Parteien so ins Rennen schicken.
Heute möchte ich auf die SPD und deren Kandidaten eingehen. Im Wahlkreis Schwetzingen tritt Daniel Born für die Spezialdemokraten an. Da er auch auf der Landeslist Platz 5 ergattern konnte, wird er wohl wieder in den Landtag einziehen. Es sei denn, die SPD scheitert an der 5%-Hürde.
Und das wird immer wahrscheinlicher. Offenbar versucht man bei der SPD den eigenen Bedeutungsverlust durch immer dümmere Aktionen auszugleichen.
Herr Born ist nicht nur Abgeordneter und Landtagsvizepräsident (gibt eine dicke Zulage!), sondern auch im Landesvorstand seiner Partei und Kreisvorsitzender der SPD Rhein-Neckar.
Im Frühling sorgte er bereits für negative Presse im Zuge seiner Nominierung als Direktkandidaten. Eine Bewerberin mit türkischen Wurzeln prangerte auf offener Bühne Herrn Born an, sie diskriminiert zu haben. Man könnte denken, dass das für Herrn Born eine lehrreiche Erfahrung war, da er in seiner Funktion als Landtagsvizepräsident gerne mal vermeintliches Fehlverhalten der Opposition brandmarkt. Nun wurde er selbst als Rassist beschimpft.
Der Vorfall wäre längst vergessen, wenn der feine Herr Born sich gestern nicht durch Hakenkreuzschmierereien im Plenarsaal wieder selbst enttarnt hätte. Offenbar ist er ein unbelehrbarer Mensch und wahrscheinlich ein Fall für den Verfassungsschutz. Man darf gespannt sein, wie die SPD Rhein-Neckar mit rechtsextremistischem Gedankengut in ihrer Führungsetage umgeht. Konsequenterweise wird man sicherlich einen Verbotsantrag auf den Weg bringen...
Wir dürfen gespannt sein!
Christian Schäfer
Kreissprecher AfD Rhein-Neckar